• Emily Whigham

    Emily Whigham

    Journalistin, Moderatorin, Sprecherin

    FuturelifestyleKommunikation
    Sustainability has to become the international language.

"Wir müssen Nachhaltigkeit global denken. Das habe ich bei meinen vielen internationalen Moderationen zum Thema verstanden."


Emily Whigham

 

Person

Journalistin, Moderatorin, Sprecherin

Jahrgang: 1976 | Geschäftssitz: Köln

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Seit 1996- Journalistin, Moderatorin, Redakteurin und Sprecherin 

  • Event Moderation (Messen, Festivals, Podiumsdiskussionen, Preisverleihungen, Podcasts etc. Themenschwerpunkte: Nachhaltigkeit, Innovationen, Zukunftsvisionen, Nachwuchsförderung)
  • Moderation und Redaktionsleitung (u.a. VIVA GmbH und Co.Kg, NBC Europe (GIGA), CNN Deutschland, NRW.TV, Appsnight)
  • US-Amerikanerin - Muttersprache Englisch 
 

THEMEN

Englische und Deutsche Moderationen zu den Themenbereichen: Nachhaltigkeit | Innovationen | Fairtrade Fashion | Frauen in der Businesswelt | Kultur und Nachwuchsförderung 

 

Einsatzgebiete

Event Moderation |  Podiumsdiskussionen | Hybrid Events | Interviews | Podcasts | Sprachen: Deutsch und Englisch

 

#sustainability #moderation #presenter #change #inspirechange #culture #nachwuchs #fairtrade 

Emily Whigham – Futurewoman
Emily Whigham – Futurewoman
 

Interview

Was genau machst Du beruflich im Bereich der Nachhaltigkeit?

Die Themen Nachhaltigkeit, Innovationen, Fairtrade, Frauen in der Businesswelt und Nachwuchsförderung begleiten mich beruflich und privat schon seit vielen Jahren. Ob es auf der Kunststoffmesse K ist, auf der es sowohl bei den Big Players, als auch bei kleineren Start Ups zunehmend mehr um Nachhaltigkeit und Circular Economy geht, auf der Düsseldorfer Jazz Rally bei der Förderung und Unterstützung von Nachwuchsmusiker*innen, in China auf der SMEC bei der Verleihung des World Technology Awards, oder der Moderation der Podiumsdiskussion von Asahi Kasei zum Thema Sustainable Development Goals – Towards a Green Hydrogen Society – Nachhaltigkeit ist in jedem Lebens- und Arbeitsbereich endlich angekommen. 

Wie bist du dahin gekommen, wo du jetzt bist?

Ich arbeite seit 1996 als Journalistin und Moderatorin für verschiedene TV Sender, im Eventbereich, auf Messen und für große Unternehmen.  Angefangen habe ich damals in der Unterhaltungsbranche und bin da auch immer noch gerne unterwegs. Allerdings hat sich mein Fokus und der Fokus meiner Auftraggeber in den letzten Jahren verschoben, und ich beschäftige mich beruflich, wie auch privat mit den Themen Nachhaltigkeit, Innovationen, Fairtrade, Frauen in der Businesswelt, Kultur und Nachwuchsförderung. Ich bin dankbar, dass ich bei diesen wichtigen Themen einen Teil zur Veränderung beitragen darf. 

Hat Nachhaltigkeit schon immer eine Rolle gespielt in Deinem Leben, oder gab es den berühmten Change?

Nachhaltigkeit beschäftigt mich schon seit Jahren, spätestens, seitdem ich 2008 Mutter geworden bin. Es gab keinen genauen Zeitpunkt, an dem ich gesagt habe: "Ja, ich werde jetzt nachhaltig leben". Meine Freundschaft zu Futurewoman Mit-Gründerin Janine Steeger hat auf jeden Fall erheblich dazu beigetragen, dass ich meine Verhaltensmuster in diesem Bereich geändert habe. Ihr Buch "Going Green" hat mich dazu inspiriert, viele Lebensbereiche neu zu betrachten und zu überdenken. Beruflich merke ich seit einiger Zeit, dass in allen Bereichen der Industrie und Wirtschaftswelt, ebenso wie in der Unterhaltungsbranche ein Wandel stattfindet. 

Vor 15 Jahren Jahren war Nachhaltigkeit bei fast all meinen Auftraggebern nur ein Thema am Rande. Das hat sich komplett geändert. Ich moderiere für Wirtschaftskonzerne Events, auf denen es ausschließlich um das Thema Nachhaltigkeit geht (Circular Economy, Hydrogen Mobility, Sustainable Fashion, Innovation, Biological Wine etc.). Das Thema wird groß geschrieben, manchmal aus echtem Interesse, manchmal sicher auch nur, um den guten Ruf zu wahren. Aber ich würde mal behaupten: "Besser so, als gar nicht". Klar ist aber auch, da ist noch viel Luft nach oben. 

An welchen Punkten stößt Du, stößt Dein Unternehmen oder Deine Branche an Grenzen in der Nachhaltigkeit und wie löst Ihr diese Herausforderung?

Ob es allen Firmen, mit denen ich zusammenarbeite, wirklich um die Rettung und Erhaltung unseres Planeten geht, wage ich zu bezweifeln. Ich denke, dass viele einfach gemerkt haben, dass sie Ansehen und damit auch Kunden verlieren, wenn sie nicht auf den Wandel reagieren. Ich würde mir wünschen, dass Unternehmen, die so denken, den Wandel aus eigener Überzeugung mitgestalten. Aber das wird schon noch kommen. Die Notwendigkeit und auch die Chancen, die daraus entstehen, werden irgendwann allen bewusst werden. 

Wie kann Deine Arbeit, oder Deine Branche dazu beitragen die Welt nachhaltiger zu machen?

Es ist enorm wichtig, Menschen zu informieren und von den Chancen eines nachhaltigen Lebens zu überzeugen. Journalismus und professionelle Moderation kann genau das leisten. Jedes Projekt und jede Initiative ist am Ende auch immer nur so gut, wie sie in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Da können Moderatorinnen wie ich, die selber auch für das Thema brennen, einen wichtigen Beitrag leisten. Die Tatsache, dass ich US Amerikanerin bin und zwei Sprachen fließend spreche, ist dabei ein großer Vorteil. 

Was möchtest Du jungen Menschen in Sachen Nachhaltigkeit mit auf den Weg geben?

Ehrlich gesagt denke ich eher, dass ich von den jungen Menschen etwas lernen kann, als umgekehrt. Unsere Kinder leben uns in Sachen Nachhaltigkeit schon in vielen Bereichen etwas vor. Ich erlebe es tagtäglich mit welchen kreativen Ideen sie die Lösungen zur Rettung dieser Erde vorantreiben. Das gesagt ist es trotzdem wichtig, für die Jugend als Vorbild zu agieren. 

Inspiriere uns – wie gestaltest Du Dein Arbeits- und Dein Privatleben umweltschonend?

Ich verzichtete auf unnötige Reisen mit dem Flugzeug zur Eventlocation, Vorbesprechungen finden, so weit es geht online statt. Und seit neuestem habe ich auch kein Auto mehr. Das war zwar keine freiwillige Entscheidung, aber seitdem ich es nicht mehr habe, vermisse ich es auch fast gar nicht. Ich fahre viel Fahrrad und gehe viele Strecken zu Fuß. Außerdem kaufe ich so wenig wie möglich verpackte Lebensmittel ein und kaufe sehr viele regionale Produkte auf dem Markt. Ich esse zwar fast alles (Lamm und Kalb allerdings schon seit Jahren nicht mehr), aber meine Ernährung ist auch sehr oft komplett vegan. Was Fashion angeht kaufe ich bei nachhaltigen Firmen wie Lanius, Another Me, Shipsheip und Fejn ein und kaufe gerne Second Hand Mode.  Nichtsdestotrotz stehen auf meiner Liste noch eine Reihe von Dingen, die ich vor habe zu ändern und daran arbeite ich step bei step.

Was treibt Dich an?

Ich bin sehr inspiriert von den vielen Menschen, die ihre Ideen umsetzen. Alleine hier auf der Futurewoman Plattform Seite an Seite mit all diesen großartigen Macherinnen stehen zu dürfen, treibt mich an neue Projekte anzugehen, Ideen zu entwickeln und Neues auszuprobieren. Natürlich treiben mich aber auch meine beiden Kinder und Familie an. Ich möchte nicht, dass ich mich irgendwann vor meinen Kindern schämen muss, weil ich einfach nur zugeschaut und nichts versucht habe. 

Von welcher Positiv-Schlagzeile aus Deiner Branche zum Thema Umweltschutz träumst Du?

Nachhaltigkeit wird ein Schulfach von der 1 - 13 Klasse. UND: Intakte Lebensmittel und Mode dürfen nicht mehr vernichtet werden.

Futurewoman – Empowering Women in Sustainability