• Susanne Roll

    Susanne Roll

    Geschäftsführerin von GTC Gummersbach GmbH

    Gelebte Nachhaltigkeit macht Spaß, glücklich und zufrieden. Es ist also purer Egoismus. Nicht sagen, ich kann doch nichts bewegen. Doch, kannst Du. Trau Dich! Jetzt!

Sie unterstützt grüne GründerInnen

Susanne Roll – Jahrgang 1965 – Geschäftsführerin von GTC Gummersbach GmbH

Kennengelernt haben Janine Steeger und Susanne Roll sich auf einer Bühne. Janine Steeger hat moderiert, Susanne Roll durfte damals die Trophäe für den 1. Platz in der Kategorie „Energie neu denken“ entgegen nehmen. Danach kamen Sie ins Gespräch und merkten schnell, dass zwei Sachen Sie verbinden: Dass sie Macherinnen sind und dass Sie andere Macherinnen unterstützen wollen.

Gemeinsame Heimat

Susanne Roll kommt ebenso wie Janine Steeger aus dem Oberbergischen Kreis. 6 Jahre hat sie dort ein Projekt geleitet, bei dem es um alternative Energiegewinnung ging. In Oberberg gibt es viel Holz. Resthölzer werden inzwischen in gut 40 größeren Holzheizanlagen (ab 100 kW) verbrannt und Energie erzeugt. Tschüss fossile Brennstoffe. Möglich wurde das Projekt durch Teamwork und Verzicht auf Eitelkeiten.

„It’s people that matters. Wenn Menschen sich zusammentun, um gemeinsam etwas zu bewirken, die Arbeit nach Fähigkeiten aufteilen und gemeinsam die Ergebnisse nutzen, dann stellt sich der Erfolg schneller ein und beflügelt alle. Wir haben mehr als genug zu tun, um diesen Planeten für die nachfolgenden Generationen in seiner Schönheit und Vielfalt zu erhalten. Da ist kein Platz für Machtspiele, das ist verschwendete Energie. Persönliche Positionierungsgedanken gehören hierbei absolut hinten angestellt.“ 

Susanne Roll – Futurewoman
Susanne Roll – Futurewoman
 

Susanne Roll als Rolemodel 

Susanne Roll ist eine Frau, die nicht lange fackelt. Wenn ihr eine Idee schlüssig und sinnvoll erscheint, setzt sie sie um. Ihre Durchsetzungskraft ist eine wichtige Eigenschaft als Geschäftsführerin des Gründer und Technologiezentrums Gummersbach. Hier berät und unterstützt sie auch viele GründerInnen und sagt denen deutlich, woraus es ankommt.

„Ein gut durchdachtes Konzept ist ein Muss. Die eigene Persönlichkeit muss ebenso zum Business passen. Authentisch bleiben, die Chancen sehen und alles planvoll angehen. Risiken nicht aus den Augen verlieren und sich frühzeitig ein Netzwerk aufbauen, das stützen und helfen kann. Rechtzeitig die Richtigen um Rat und Hilfe bitten. Wer nachhaltig wirtschaften möchte, sollte sich trauen, ganzheitliche, langfristen Konzepten zu entwickeln und diese Wege dann auch konsequent zu gehen. Neue Materialien ausprobieren, sich interdisziplinär austauschen, gemeinsam entwickeln und sich fragen, ist der Nutzen in Relation zu dem Ressourceneinsatz auch vertretbar?“

„Damals hat das keiner Nachhaltigkeit genannt“

Die Verbundenheit zur Natur haben ihre Eltern ihr vermittelt, erzählt Susanne Roll. Daraus habe sich später ergeben, dass sie viel hinterfrage, beispielsweise, ob Konsum von Produkt x oder y wirklich notwendig ist. Ihre Werte versucht sie auch in ihrer Arbeit zu leben.

„Dinge bewegen, Menschen unterstützen und motivieren, Potenziale ausschöpfen, dies alles aber in einem achtsamen Miteinander. Und Klima- und Umweltschutz mit den Mitteln unterstützen und voranbringen, die ich mit meinen Ressourcen erbringen kann.“

Geht nicht, gibt´s nicht!

„Seit langem ist eigentlich allen klar, dass unsere jetzige Lebensweise auf Dauer so nicht zu halten ist. Vor dem ersten Weltkrieg hatte jede Familie ca. 180 Gegenstände. Und heute? Geschätzt sind es gut 10.000 oder mehr. Schön wäre es, wenn Entscheider, Interessenvertreter, Wissenschaftler, Politik, Betroffene etc. sich zusammensetzen und mittels Kreativitätstechniken neue Formen der Zusammenarbeit kreieren und der Satz „das geht nicht“ komplett gestrichen wird. Eher sollte die Frage gestellt werden, wie müssten die Rahmenbedingungen sein, damit es funktioniert.“

www.gtc-gm.de
www.zebio.de

Futurewoman ist ein Projekt von Janine Steeger