• Navina Pernsteiner

    Navina Pernsteiner

    Chief Impact Officer MITOcare GmbH

    ErnährungMobilitätStart-up
    Das grundsätzliche Ausweichen vor dem Wesentlichen ist das Problem des Menschen. (Wilhelm Reich)

Sie bringt das erste Solarauto auf die Straße


Navina Pernsteiner

 

Person

Chief Impact Officer MITOcare GmbH

Jahrgang: 1988 | Geschäftssitz: Weilheim bzw. München

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Vorher 2015-2020: Gründerin, Creative Director + Product Manager goSono, Sono Motors GmbH

 

Themen

Start-up / Gründung | erfolgreiches Crowdfunding | Projektmanagment | Prozessoptimierung | Start-up Tools | Women Empowerment | Frau in der Autoindustrie 

Gesunde, umweltbewusste Ernährung | Rohkost | vegan | vegetarisch | Funktionelle Medizin | Mitochondrien Medizin | Nahrungsergänzung | Darmgesundheit | Detoxing | Abnehmen

 

Einsatzgebiete

Speakerin | Moderation | Workshop | Disskusionsrunden | Beratung & Coaching | Radio

 

#sonomotors #electriccar #soloarcar #mitocare #sustainablehealthcare #funtionalmedicine #functionalfood

Die Gründer von Sono Motors
Die Gründer von Sono Motors
Navina Pernsteiner – Futurewoman
 

Interview

Was genau machst Du beruflich im Bereich der Nachhaltigkeit?

Im Jahr 2016 habe ich zusammen mit zwei Freunden das Unternehmen Sono Motors gegründet. Unser Ziel ist es, das erste klimafreundliche Elektroauto mit
Solarzellen in Serie zu produzieren.

Wie bist du dahin gekommen, wo du jetzt bist?

Ich hatte das Glück, dass ich in meinem ganzen Leben immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute getroffen habe – und ich ein sehr gutes Händchen
für‘s Netzwerken habe.

Hat Nachhaltigkeit schon immer eine Rolle gespielt in Deinem Leben, oder gab es den berühmten Change?

Auf jeden Fall! Bei dieser Frage erzähle ich immer gerne die Geschichte als ich in der 7. Klasse im Erdkunde Unterricht ein Referat über das Versiegen des Golfstroms gehalten habe – und keinen hat es in der Klasse interessiert, das habe ich damals nie verstanden. Ansonsten habe ich bereits vor ca. 10 Jahren damit angefangen mir alle möglichen Videos auf YouTube, die es damals zu den Themen gab anzuschauen. Das hat nochmal vieles in mir verändert.

Der größte Trend im Elektromobilitätsbereich ist für mich, dass sich wirklich die Bewusstheit der Menschen jeden Tag etwas mehr in Richtung Nachhaltigkeit
bewegt. Es ändert sich außerdem in kleinen Schritten die Einstellung zum Besitz des Autos: Das Fahrzeug wird nicht mehr als Statussymbol wahrgenommen, sondern als Fortbewegungsmittel.

An welchen Punkten stößt Du, stößt Dein Unternehmen oder Deine Branche an Grenzen in der Nachhaltigkeit und wie löst Ihr diese Herausforderung?

Leider ist immer noch eine größte Hürde der Kostenfaktor. Nachhaltigkeit ist einfach teurer. Wir vermerken aber auch, dass die Verbraucher*innen bereit sind, diese Mehrkosten auch zum Teil zu tragen.

Wie kann Deine Arbeit, oder Deine Branche dazu beitragen die Welt nachhaltiger zu machen?

Ich denke wir alle können als Vorbilder handeln um anderen, die vielleicht noch nicht so weit sind oder wo ein gewisses Verständnis aufgrund von mangelndem Wissen fehlt, zeigen, wie einfach Nachhaltigkeit sein kann. Indem wir andere inspirieren ihre Komfortzone zu verlassen, erreichen wir oft sehr viel mehr als wenn dogmatisch etwas vorgelebt wird. Und vor allem hat es einen nachhaltigeren Effekt.

Was war der Auslöser für die Gründung?

... weil ich etwas verändern wollte und wusste, dass ich es mit diesem Projekt schaffen werde.

Was waren die größten Hürden und wie hast Du diese gemeistert?

Die größte Hürde war andere von unserem Projekt zu überzeugen und letztendlich den richtigen Mix von Menschen mit an Board zu bekommen.

Was möchtest Du jungen Menschen in Sachen Nachhaltigkeit mit auf den Weg geben?

Fühlt euch nicht schuldig. Wir schaffen das.

Inspiriere uns – wie gestaltest Du Dein Arbeits- und Dein Privatleben umweltschonend?

Für mich ist Ernährung eines der wichtigsten Themen in meinem Leben. Das ist auch der Bereich wo jeder von uns den effektivsten Beitrag leisten kann. Jeden Tag stehe ich vor der Entscheidung, was kaufe ich ein, was koche ich. Jeden Tag entscheide ich mich für Produkte bei denen im Hintergrund eine Firma steht, die für Veränderung steht. Außerdem essen wir viel zu viel. Bewusstheit und Mäßigung im Umgang mit Lebensmitteln finde ich persönlich sehr wichtig. Den gleichen Gedanken kann man natürlich auf Mobilität und Kleidung übertragen. Ich frage mich immer: Brauche ich das jetzt gerade wirklich?

Was treibt Dich an?

Die Welt und all das wunderbare in ihr – und die Menschen. Ich bin davon überzeugt, man muss die Menschen lieben, wenn man die Welt verändern will und nicht gegen sie - und damit auch gegen sich selbst – arbeiten.

Von welcher Positiv-Schlagzeile aus Deiner Branche zum Thema Umweltschutz träumst Du?

Der elektrische, autonomfahrende Community-Car. Der Besitz des Fahrzeugs ist endlich abgeschafft.

Futurewoman – Empowering Women in Sustainability