• Monika Kolb

    Monika Kolb

    Conference Organizer am CASM an der CBS, Director Empowerment bei M3TRIX

    Neu
    Werdet nicht zu Opfern einer Zukunft, die andere für Euch gestalten. Überlegt Euch, in welcher Welt Ihr leben wollt und dann schaut, was Ihr jeden Tag dafür tun könnt.

Sie vernetzt die ganze Welt, um über die Zukunft zu sprechen

Monika Kolb – Jahrgang 1989 – Conference Organizer am CASM an der CBS
und Director Empowerment bei M3TRIX

Monika Kolb kann reden wie ein Wasserfall und sprüht vor Begeisterung, wenn sie über nachhaltiges Wirtschaften mit sinnvollen Geschäftsideen referiert. Diese Frau ist ansteckend, sie ist leidenschaftlich. Und das ist gut so. Denn nur mit so viel Power kann sie die Mammut-Aufgaben bewältigen, die an sie herangetragen werden. 

„Ist doch normal, an die nächsten Generationen zu denken …“

Ausbildung zur Industriekauffrau, drei Jahre im Vertrieb gearbeitet, zwei größere Reisen gemacht, um die Welt zu entdecken und danach das Masterstudium an der Cologne Business School absolviert. Soweit, so normal, möchte man sagen. Nachhaltigkeit an sich spielt keine größere Rolle in ihrem Leben, aber dennoch ist eines immer klar für sie: „Ich möchte so leben, dass die mir nachfolgenden Generationen auch ein geiles Leben haben können. Also richte ich meine ganze Energie und fast meine ganze Zeit darauf aus. Und ich glaube, das ist das Beste, was ich machen kann.“

Mammutprojekt

In den vergangenen Monaten hat Monika Kolb eines ihrer bislang größten Projekte betreut - die 8. International Conference on Sustainability and Responsibility. Die feiert in Köln Premiere. 500 Gäste aus 42 Nationen werden sich in Köln darüber austauschen, wie wir die Zukunft gestalten müssen. Für Monika Kolb sind die Vorbereitung der Konferenz und auch ihr sonstiges Tun der absolute Traumjob. „Ich bringe Menschen aus der ganzen Welt zusammen um gemeinsam den Status Quo zu hinterfragen und dann mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilbevölkerung neue nachhaltige Bildungs- und Managementmodelle zu schaffen. Wie cool ist das bitte?“

Wie definiert man nachhaltiges Wirtschaften?

„Nachhaltiges Wirtschaften ist nach meiner Definition vor allem sinnvoll für die Menschen und die Natur. Und eine nachhaltige Geschäftsidee ist dann gut, wenn ein echtes Problem gelöst wird und man mit der Idee auch Geld verdient. Leider gibt es zu viele gesellschaftlich irrelevanten Ideen, die mit sehr viel Geld aufgeplustert werden, aber nichts bringen. Wir brauchen richtige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die vor uns liegen.“

Monika Kolb – Futurewoman
Monika Kolb – Futurewoman
 

Ein Wettlauf mit der Zeit

Der aktuelle Weltklimabericht (2018) zeigt: Uns bleiben nur noch die kommenden 10 Jahre, um das Ruder rumzureißen. In dieser Zeit muss es gelingen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Bis 2050 muss der CO2 Ausstoß bei null liegen und die Nutzung der Kohle als Energieträger komplett eingestellt sein. „Es kann nur gelingen, wenn niemand das Gefühl hat zu verlieren. Aktuelle Lösungen produzieren noch viel zu häufig Gewinner und Verlierer. Dieses Gegensatzdenken gilt es aufzulösen.“

Wie bilden wir Weltretter aus?

Monika Kolb arbeitet viel mit jungen Menschen zusammen. Schon früher hat sie die als Schwimmtrainerin angetrieben. Jetzt will sie junge Menschen fit machen, damit sie die Welt retten können. „Aber ich glaube, vorher müssen die Menschen sich selbst retten. Ich rate jungen Leuten, vor allem das zu tun, worauf sie richtig Bock haben. Und dann sollen sie es richtig machen. Erst, wenn man etwas mit aller Leidenschaft tut, kann man sich auch um größere Themen kümmern.“

Gast bei FUTURETALKS

Monika Kolb war auch als Expertin bei der FUTURETALKS Premiere in Köln dabei. Auf die Frage, was sie antreibt im Leben, hat sie geantwortet: „Mein Selbstverständnis, dass ich mit meiner Energie Menschen und Themen voranbringen kann.“  Und dieses Selbstverständnis wurde bei FUTURETALKS offenbar. Anschließend war sie mit allen Gästen vernetzt und hat viele tolle Ideen eingebracht. Einfach so aus dem Stand. Die Welt braucht mehr Menschen wie Monika.

Futurewoman ist ein Projekt von Janine Steeger