Ihr Anliegen: Nachhaltige Digitalisierung muss bei Kindern anfangen

PROF. DR. ANABEL TERNÈS VON HATTBURG
CEO UND GRÜNDERIN VON GETYOURWINGS
JAHRGANG 1982

 
 

WAS GENAU MACHST DU BERUFLICH IM BEREICH DER NACHHALTIGKEIT?

Ich leite das Institut für Nachhaltiges Management (IISM), bin Mitgründerin der Deutschen Initiative für Gesunde Digitalisierung, im Vorstand von NFTE Deutschland, im Beirat der Initiative für frühe Bildung, CEO von GetYourWings, die zur Vermittlung nachhaltiger Digitalisierung an Schulen und in KMUs geht, bin Mitglied der Charta der Vielfalt, Mentorin für Startup-TEENS, Botschafterin von Same Sky, leite das Social Entrepreneur-Netzwerk der KAS, und bin Mitglied bei der IMMS-Initiative der IHK.

 
 

Wie bist Du da hingekommen, wo Du jetzt bist?

Durch mein Studium, meine beruflich bedingten Auslandsaufenthalte und vor allem meine Persönlichkeit – ich bin ein sehr engagierter Mensch und wenn ich etwas sehe, was ich ändern möchte, dann finde ich kreative Möglichkeiten und gehe sie proaktiv an.

 
 

Hat Nachhaltigkeit schon immer eine Rolle gespielt in Deinem Leben, oder gab es den berühmten Change?

Ja, schon immer, z. B. habe ich mit 6 Jahren eine Initiative ins Leben gerufen, bei der wir am Strand von Norddeich Mole Müll gesammelt haben.

 
 

Nachhaltige Digitalisierung in Schulen, die das Verständnis für Umweltschutz und Kreisläufe mit vermittelt, recycelte Hardware, wie von AFB für Schulen, lebenslanges Lernen für Mitarbeiter aller Altersgruppen v. a. in den Zukunftskompetenzen.

 
 

An welchen Punkten stößt Du, stößt Dein Unternehmen oder Deine Branche an Grenzen in der Nachhaltigkeit und wie löst Ihr diese Herausforderung?

Die Deutsche Initiative für Gesunde Digitalisierung und GetYourWings wollen noch viel mehr Menschen erreichen, unsere Kapazität der Vermittlung ist unsere Herausforderung.

 
 

Wie kann Deine Arbeit oder Deine Branche dazu beitragen, die Welt nachhaltiger zu machen?

Wir sensibilisieren die jungen Generationen, Mitarbeiter und Unternehmer für nachhaltige Digitalisierung, vermitteln Zukunftskompetenzen und stärken die regionale Wirtschaft. Ich möchte dafür sorgen, dass es auch für unsere Kinder und Kindeskinder eine lebenswerte Zukunft gibt.

Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg – Futurwoman

was war der Auslöser für die Gründung?

Das waren mehrere – immer schon eigene Ideen für neue Produkte und Services, der Wunsch Probleme zu lösen, Herausforderungen anzugehen, Kreativität und immer das Bestreben nach einem change for the better.

 
 

was waren die größten Hürden und wie hast Du diese gemeistert?

Das war eigentlich nur ab und zu das Unverständnis, dass ich mich für soziale Projekte einsetze, ohne nur an den Profit zu denken.

 
 

Was möchtest Du jungen Menschen in Sachen Nachhaltigkeit mit auf den Weg geben?

Nachhaltigkeit sichert uns eine lebenswerte Zukunft, ist ganzheitlich und fängt in Deinem Alltag an.

 

Inspiriere uns – wie gestaltest Du Dein Arbeits- und Dein Privatleben umweltschonend?

Ich trage meistens Vintage, nehme Plastik- und Verschwendungsfasten sehr ernst, nehme Car Sharing wahr oder fahre mit dem Rad und habe kein eigenes Auto, ich kaufe FairTrade, koche gern selbst, kaufe bevorzugt regionale unverpackte Produkte ein und bringe zum Kauf eine Stofftasche mit.

 
 

Was treibt Dich an?

Kreativität, Engagement, Verantwortungsbewusstsein, Spaß an der Gestaltung und Entwicklung von Neuem.

 
 

Von welcher Positiv-Schlagzeile aus Deiner Branche zum Thema Umweltschutz träumst Du?

Neues Gesetz in Kraft: Unternehmen müssen ab sofort ihren Energiebedarf durch Investitionen in nachhaltige Energien ausgleichen!

Futurewoman ist ein Projekt von Janine Steeger