• Mirjam Peters

    Mirjam Peters

    Gründerin uma – Gesundheitsapp für die Schwangerschaft

    Gesundheit
    Entscheidungen zu Schwangerschaft und Geburt gehören in die Hände jeder Schwangeren.

Gesundheit für alle ist das globale Nachhaltigkeitsziel Nummer 3. Daran arbeitet Mirjam Peters mit einer innovativen App für Frauen.


Mirjam Peters

 

Person

Gründerin uma – Gesundheitsapp für die Schwangerschaft

Jahrgang: 1989 | Geschäftssitz: Köln

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Mirjam Peters ist Gründerin von uma. Sie ist Hebamme mit mehrjähriger praktischer Erfahrung und hat Psychologie und Public Health studiert. Dabei hat sie immer die Frage beschäftigt, wie Schwangere am besten auf ihrem individuellen Weg unterstützt werden können. Im Wandel des Gesundheitswesens hin zur Digitalisierung sah sie die Chance. Wie können Schwangerschaftsapps respektvoll und wissenschaftsbasiert gestaltet werden, um einen echten Mehrwert für Schwangere zu schaffen.

 

THEMEN

Gründerin sein | Hebammenversorgung | Schwangerschaft | Geburt | Wochenbett

 

Einsatzgebiete

Gast bei Diskussionsrunden | Speakerin

 

#femalefounders #facesofmidvives #birth #mybodymychoice

Mirjam Peters – Futurewoman

Interview

Was genau machst Du beruflich im Bereich der Nachhaltigkeit?

Wir entwickeln bei uma eine Gesundheitsapp, die Schwangere individuell und auf wissenschaftlichen Grundlagen durch die Schwangerschaft begleitet. Unsere Vision: Frauen mittels Digitalisierung alle Kompetenzen auf ihr Smartphone geben, damit sie diese besondere Zeit selbstbestimmt erleben können. Selbstbestimmung in dieser Lebensphase geht mit mehr Gesundheit und Zufriedenheit bei Mutter und Kind einher. Die ist unglaublich nachhaltig, da dies die Gesundheit im ganzen späteren Leben beeinflusst.

Wie bist du dahin gekommen, wo du jetzt bist?

Mich beschäftigt schon immer das Thema der Selbstbestimmung von Frauen in der reproduktiven Lebensphase. Dies habe ich in verschiedenen Kontexten versucht umzusetzen. Als Hebamme, als Wissenschaftlerin und nun als Unternehmerin.

Hat Nachhaltigkeit schon immer eine Rolle gespielt in Deinem Leben, oder gab es den berühmten Change?

Ich wurde bereits sehr zur Nachhaltigkeit erzogen. Zu verstehen, was in einer komplexen Welt nachhaltig ist und was nicht, dauert noch immer an und hat sich mit der Zeit sehr verändert.

Es muss immer abgewogen werden zwischen kurz- und langfristiger Nachhaltigkeit.

An welchen Punkten stößt Du, stößt Dein Unternehmen oder Deine Branche an Grenzen in der Nachhaltigkeit und wie löst Ihr diese Herausforderung?

Wir benötigen alle elektronischen Geräte, obwohl wir wissen, dass die Herstellung dieser nicht nachhaltig ist.

Wie kann Deine Arbeit, oder Deine Branche dazu beitragen die Welt nachhaltiger zu machen?

Die Zeit von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind oft sehr besondere Zeiten im Leben einer Familie und sie sind dort besonders offen für neue Perspektiven und entwickeln sich oft sehr weiter. Gehen Menschen gestärkt, gesund und zufrieden aus dieser Lebensphase heraus, kann dies viel bewegen.

Was war der Auslöser für die Gründung?

Ein eigens Unternehmen aufzubauen, dass die Zukunft mitgestaltet.

Was waren die größten Hürden und wie hast Du diese gemeistert?

Ruhig und gelassen zu bleiben, auch in stressigen Situationen. Ich arbeite dran.

Was möchtest Du jungen Menschen in Sachen Nachhaltigkeit mit auf den Weg geben?

Wo sind die größten Hebel und wie können diese bewegt werden?

Inspiriere uns – wie gestaltest Du Dein Arbeits- und Dein Privatleben umweltschonend?

Immer wieder ein Gleichgewicht zu finden zwischen gesellschaftlichem Leben und umweltschonenden Leben.

Was treibt Dich an?

Selbstbestimmung und positive Erfahrungen für Frauen rund um die Geburt.

Portait-Fotocredit: Oliver Tjaden

 

Futurewoman – Empowering Women in Sustainability